Zeichen setzen

Sanierung einer 1972 in teilvorgefertigter Bauweise errichteten Wohnanlage. Sanierungsgrund durchfeuchtete Unterkonstruktion der hinterlüfteten Fassade aus asbesthaltigen Faserzementplatten.

Hohe Förderung veranlasst  die Wohnungseigentümergemeinschaft nicht nur die opaken Fassadenteile sondern auch die Fenster sowie die Heizanlage zu ersetzen. Anstelle bestehender Ölheizung neue Grundwasserwärmepumpe für Beheizung, Warmwasserversorgung wie bisher dezentral über Durchlauferhitzer in den Wohnungen. 700 m2 Photovoltaikmodule auf den Flachdächern bringt jährlich 100.000 kWh regenerativ erzeugten Strom. Alle Maßnahmen waren erforderlich um den Standard EH 55 zu erreichen. Beschränkte Tragfähigkeit der bestehenden Betonkonstruktion führt zu einer Fassade als  lösbar gefügte  hinterlüftete Leichtbaufassade. Konsequente konstruktive Trennung der Balkonfassade von der übrigen Fassade führt zu einer Vereinfachung im Bauablauf und zu einer veränderten Gestalt der Baukörper. CO2 Einsparung von 200 Tonnen im Jahr.

Auszeichnung

Architektouren 2025

Veröffentlichung

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